Healthy Habits

Mein heutiger Blogpost ist ein klein wenig anders als der Rest, den ihr normalerweise auf meinem Blog oder auf Instagram findet, denn er lässt sich in keine Schublade stecken und ist im Grunde für jeden von euch mindesten einen Blick wert. Es sind Tipps und wahrscheinlich auch Dinge, die ihr in eurem Leben schon etliche Male zu Ohren bekommen habt, aber ich persönlich denke, man kann Healthy Habits Hacks gar nicht oft genug hören! Im Grunde sind es simple Tätigkeiten, die unglaublich schnell zu guten Angewohnheiten werden können, und trotzdem fällt es uns (oder zumindest mir) häufig schwer, sie zu verinnerlichen und in unseren Alltag zu integrieren.

Gesund bedeutet nicht zwangsweise, einen schlanken, muskulösen Körper vorzuzeigen – niemand ist nur von außen pumperlgesund. Es sind Prozesse in unserem Inneren, denn es ist auch unser Inneres, das jedes unserer guten und weniger guten Do’s registriert und für immer speichert. Ein Raucher kann schlank und schön sein, aber deshalb ist Rauchen noch lange nicht gesund. Was ich sagen will, gesund-werden kannst du jetzt und sofort beginnen, du kannst deine schlechten Angewohnheiten an den Hörnern packen und ihnen zeigen, wer du bist und was du kannst. Ein sanfter Tritt in die richtige Richtung hat noch keinem geschadet und mit Perfektion bist du hier an der falschen Adresse.

Es klingt vielleicht merkwürdig, aber ich verbinde das Wort „Gesundheit“ mit Zwanglosigkeit. Gesundheit soll einfach und natürlich sein – nichts, das man sich aufdrängt oder sich wegen Ansichten der Gesellschaft überstülpt. Aus diesem Grund sind die folgenden Punkte kein Muss! Kein Zwang! Sie sind ausschließlich Dinge, die ich persönlich mit einem gesunden Leben verknüpfe und die ich mir manchmal selbst in den Kopf rufen muss, um sie nicht zu vergessen:)

  1. Genug schlafen

Es mag sich womöglich einfach anhören, aber ich weiß ganz genau, dass mehr als die Hälfte von euch da draußen nicht genug oder zumindest nicht tief und fest schlafen wird. Viele können gar nicht nachempfinden, was guten Schlaf eigentlich ausmacht. Es reicht nämlich nicht aus, sich quer in sein Bett zu werfen und am nächsten Tag daraus hervorzukriechen, immer noch müde und immer noch verspannt.

Ich muss zum Beispiel jeden Vorhang extra gut zuziehen, damit es auch ja dunkel ist, und in manchen Nächten sind Ohropax meine einzigen und wahren Freunde.

Macht es euch richtig bequem – kauft weiche Kissen, eine gute Matratze, schaltet euer Handy nicht nur auf Lautlos, sondern verbannt es in die Küche oder in das Wohnzimmer. Euer Bett soll kein Ort der Arbeit und des Grübelns sein, das führt nur zu schlechtem Einschlafen – besser, ihr bleibt an eurem Schreibtisch, dort könnt ihr euch genauso gut konzentrieren.  

  1. Wasser trinken!

Dieser Punkt klingt ebenfalls kinderleicht, aber Dehydration führt nicht nur zu Kopfschmerzen und Müdigkeit, sondern trägt auch einen großen Beitrag beim Versagen wichtiger Organe. Oft scheint ein Glas Cola oder Milch attraktiver als jeder weitere Tropfen Wasser, doch gerade das sättigt unseren Durst und erfrischt uns – besonders lecker wird es mit einer Handvoll Beeren und/oder ein, zwei Blättern Minze.

  1. Bewegung

Und das muss nicht einmal Sport und extremes Schwitzen bedeuten! Ein Spaziergang durch die Stadt, Radfahren durch die Wälder oder einmal mehr Treppe, statt Aufzug sind Allroundtalente, um unseren Körper und damit auch unseren Geist bei Trab zu halten. Es geht vor allem darum, dass du für dich die richtige Balance findest – es gibt so viele Sportarten und Möglichkeiten, sich zu bewegen, da ist für jeden etwas dabei. Oft wissen wir gar nicht, was uns gefallen könnte, deshalb ist es wichtig, sich auf Neues einzulassen und über seinen Schatten zu springen! Erst dann kann man sagen, ich habe alles probiert! Abwechslung ist unglaublich wichtig, denn Langeweile führt gerne dazu, dass wir nur noch das negative an Bewegung sehen und uns wieder hängen lassen. Und falls du ein richtiger Härtefall bist und dich nie und nimmer motivieren kannst – Musik ist das Zauberwort der Stunde. Ich habe für jede Gelegenheit meines Lebens den perfekten Soundtrack, auch für Sport, und das wirkt selbst an meinen richtigen schlechten Tagen wie ein Wunder.

  1. Frische Luft

Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, vor allem im Winter, neigt der Mensch gerne dazu, sich in seinem Haus einzusperren, auf das Sofa zu schmeißen und den ganzen Tag hinter stickigen Türen und Fenstern zu verbringen. Dabei ist frische Luft ausschlaggebend für unser Gemüt! Durch meine Depressionen und anderen Umständen bin ich selbst zum Stubenhocker geworden, doch je öfter ich mich dazu aufraffen kann, ein bisschen Natur pur einzuatmen, desto mehr bemerke ich den positiven Effekt.

  1. Selfmade kochen

Ja, es ist schon dämlich. Man würde ja gerne, aber man hat keine Zeit, bei all den Anforderungen und Zwängen …  Stopp, das ist nur eine Ausrede, frisch und gesund kochen kann nicht nur simpel sein, sondern auch günstig und natürlich extrem lecker. Wer sich versucht, selbst zu überlisten und die Schuld dem geringen Zeitfenster zuschiebt, hat sich nie wirklich mit dem Thema beschäftigt. Tatsächlich gibt es enorm viel, was man an Planung vereinfachen kann und plötzlich sind es nur noch ein paar Minuten am Tag, die man für das Vorbereiten braucht. In unserem Zeitalter des Internets gibt es nichts, was unmöglich wäre, auch Meal Prep nicht – falls du Inspiration brauchst, weiter unten habe ich ein paar hilfreiche Links festgehalten.

  1. Langsam und genussvoll essen

Auch das gehört zu einem gesunden Lebensstil dazu. Denn essen wir zu hastig, schlucken wir viel Luft mit und produzieren unweigerlich Blähungen, die aus einem guten Tag einen schmerzvollen machen können. Überhaupt ist es wichtig, sich aufmerksam auf die Nahrung auf seinem Teller zu konzentrieren, anstatt sich mit immer neueren Ablenkungsmanövern zu blenden und irgendwann gar nicht mehr zu fühlen, wann man eigentlich Hunger hat und wann nicht. Ich wette, ihr wisst manchmal gar nicht mehr, wie etwas schmeckt, dass ihr erst gerade eben auf eurer Gabel hattet. Seht es als Entdeckungsreise und nicht als nerviges Bedürfnis, genießt jeden Bissen, nehmt den Geschmack und den Geruch und meinetwegen auch die Konsistenz zu 100% wahr. Überlegt, was diese Mahlzeit mit euch macht, was sie für Gefühle auslöst, ob dir warm oder kalt wird, ob etwas fehlt oder du vollends zufrieden bist. Und iss genug über den Tag, denn Nahrung ist nicht dein Feind, sondern Energie, die dich dorthin führt, wo du gerne wärst. Ohne Kraft = keine Entwicklung/Veränderung

  1. Verbringe viel Zeit mit Menschen, die dir guttun

Bitte. Verbringe viel Zeit mit Menschen, die dir guttun. Denn sie sind der Schlüssel zu deinem Glück und die Happypill, die dich auf ein höheres Level katapultieren kann, wie es nichts anders schaffen wird. Gesellige Menschen leben wissenschaftlich bewiesen gesünder.

  1. Raus aus der Routine

Routinen können hilfreich sein, klar, aber sie können uns auch in unserem Fortschritt behindern und zu schweren, nicht zu überwindbaren Lasten werden.

Ich habe es schon einmal gesagt und ich sage es noch einmal: Trau dich! Lass dich auf Abenteuer ein, sieh dir die Welt kopfüber an und sei (verdammt) spontan. Niemand wird dich den Krokodilen zum Fraß vorwerfen, falls du deine ehrliche Meinung kundtust, vielleicht ist es sogar deine Eintrittskarte in ein besseres Ich. Ohne Risiken hie und da erscheint der Alltag wie ein endloser schwarz-weißer Trott, der wenig Schwung und Freude bringt – wir verpassen Chancen und ärgern uns im Nachhinein über uns selbst, trotzdem begehen wir denselben Fehler wieder und wieder und verstecken uns hinter routinierten Abläufen. Wir werden zum liebgemeinten „Gewohnheitstier“, das irgendwann gar nichts mehr mit liebgemeint zu tun haben wird – ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich persönlich möchte nicht für Dinge belächelt werden, die ich zwar gut, aber jeden Tag immer gleich mache. So oder so ist die Luft dann draußen und während sich alle prächtig entwickeln, sind wir schon vor Ewigkeiten stehengeblieben.

Gib dem Neuen die Chance, etwas Positives und Aufregendes zu sein.

Du wirst es erst wissen, sobald du es versucht hast.

  1. Mache Pausen

Egal, wie sehr du dich anstrengen wirst, es immer allen zu beweisen und perfekt zu sein – machst du keine Pausen, wird selbst der Mächtigste irgendwann aus dem Boxring geworfen. Ob du es hören willst oder nicht, es ist die Wahrheit. Die Zeit und Energie, die du dir selber schenkst, sollte genauso viel, wenn nicht sogar mehr wert sein, als die Zeit und Energie, die du für Erledigungen und Arbeiten hergibst. Es wird dich nicht weiterbringen, bis zum Umfallen zu schuften und dich zu möglichst viel Leistung zu zwingen, und dann im Anschluss doppelt so lange am Boden platt zu liegen und dich nicht bewegen zu können. Auf ein übereifriges Hoch folgt prinzipiell immer ein sehr dunkles Tief. Das ist ein Naturgesetz.

Geh es also lieber ruhiger und dafür kontinuierlich an.

 

Gesundheit ist kein Wettkampf, es ist eine Entscheidung und eine Lebensweise, um dich glücklich und energiereich durch den Alltag zu führen.

 

YouTube-Links zu Vegan Meal Prep:

 

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Wunderschoen beschrieben!

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